Seit 100 Tagen bin ich Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages – eine Zeit, in der viel passiert ist: neue Aufgaben, viele Gespräche und die ersten Reden im Plenum. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig der regelmäßige Austausch mit Unternehmen, Vereinen und Menschen vor Ort für die politische Arbeit ist.
Inhaltlich standen für mich von Beginn an zentrale Zukunftsfragen im Mittelpunkt. Besonders die Verbindung von wirtschaftlicher Stärke, Versorgungssicherheit und Klimaschutz hat mich beschäftigt. In meiner Rede zur Energiepolitik habe ich betont, dass eine widerstandsfähige Wirtschaft auf erneuerbare und verlässliche Energie angewiesen ist. Schleswig-Holstein hat hier gute Voraussetzungen – von günstiger Energie bis hin zu moderner Infrastruktur.
Auch sicherheitspolitische Themen spielten eine große Rolle. In Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig gesellschaftliche Sichtbarkeit und Anerkennung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind. Die Entwicklungen in Osteuropa zeigen, dass Sicherheitspolitik längst Teil unseres Alltags geworden ist.
Ein weiteres Thema war die Frage, wie wir Innovation ermöglichen und gleichzeitig unterschiedliche Interessen berücksichtigen. Das wurde etwa bei der Debatte um automatisierte Läden deutlich – zwischen Sonntagsschutz und moderner Nahversorgung braucht es pragmatische Lösungen.
Besonders prägend waren meine Reisen nach Lettland und Dänemark. Der Austausch vor Ort hat gezeigt, wie eng wirtschaftliche Zusammenarbeit, europäische Partnerschaft und Sicherheitspolitik miteinander verbunden sind und wie wichtig der europäische Zusammenhalt bleibt. Gleichzeitig habe ich viele Eindrücke zu anderen Ansätzen der Stadtplanung und -gestaltung mitgenommen.
Nach den ersten 100 Tagen nehme ich vor allem eines mit: Politik lebt vom Zuhören und vor Ort sein. Die Gespräche bei meinen Terminen im Land haben mir gezeigt, welche Themen die Menschen bewegen – von Energiepreisen über Digitalisierung bis hin zu Infrastruktur und wirtschaftlicher Sicherheit – und welche Wünsche es an die Politik gibt. Ich freue mich darauf, diese Arbeit in den nächsten Monaten zu vertiefen und Schleswig-Holstein mit und für die Menschen weiter zu stärken.
100 Tage im Landtag